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United Against Waste

United Against Waste - Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Iglo unterstützt als Partner die Initiative "United Against Waste" in der Gastronomie!

Die Initiative "United Against Waste" startete mit einem österreichweiten Pilotprojekt  zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung. Unterstützungspartner aus Industrie, Gastronomiegroßhandel, Großküchen, öffentlichen Stellen, Consultants und NGO´s haben sich zusammengetan, um das Programm gemeinsam umzusetzen. Iglo ist als Lead Partner mit an Bord!

Zielsetzung ist es, Gastronomiebetrieben zu helfen, die Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Bis 2020 soll eine Halbierung der vermeidbaren Lebensmittelabfälle erreicht werden.

Schätzungsweise werden in Österreichs Gastronomie, Hotellerie und Großküchen mindestens 150.000 Tonnen an Lebensmitteln entsorgt. (In  den Privathaushalten rund 157.000 Tonnen.) Genaue Analysen zur Gesamtmenge und Informationen, in welchen Bereichen diese entstehen und wie sich diese im Detail zusammensetzen fehlen jedoch.

Die Basis des Pilotprojekts United Against Waste in Österreich war eine umfassende Abfallerhebung. Im Anschluss werden Vermeidungsmaßnahmen entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Ziel ist es, die vermeidbaren Lebensmittelabfälle bis 2020 zu halbieren und damit auch signifikante Kosteneinsparungen und einen positiven Öko-Effekt zu erzielen. Ein Online-Tool, welches auch künftig über diese Website abrufbar sein wird, soll dabei helfen.

Die Ergebnisse liegen vor!

Lebensmittelabfallvermeidung: Einsparungspotenzial für Gemeinschaftsverpflegung,  Gastronomie und Beherbergung von fast 400 Millionen Euro pro Jahr

Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt der Gemeinschaftsinitiative „United Against Waste“ liegen vor. Österreichweit wurden Lebensmittelabfallanalysen in 29 Testbetrieben durchgeführt. Konkrete Abfallvermeidungsmaßnahmen können somit abgeleitet werden und die Betriebe wie auch die Umwelt entlasten. Öffentliche Hand, Forschung und NGO unterstützen das Projekt. Iglo ist hier als Premium Sponsor aktiv dabei.

Die Erhebung

Von Juli bis Oktober 2014 wurden in 29 Testbetrieben aus Großküchen (Krankenhäuser, Betriebskantinen), Gastronomie und Beherbergung Lebensmittelabfallanalysen durchgeführt und von der Universität für Bodenkultur (BOKU) wissenschaftlich untersucht.

Die Ergebnisse

Nun liegen die Ergebnisse vor und sprechen deutliche Zahlen. Insgesamt wurden in den 29 Testbetrieben an einem Erhebungstag 5.268 kg Lebensmittelabfall gemessen. Der Prozentanteil der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Relation zu den ausgegebenen Speisen bewegt sich zwischen 5 und 45 Prozent.
Hochgerechnet auf die gesamte Branche in Österreich fallen somit pro Jahr geschätzt rund 200.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle in Großküchen, Beherbergung und Gastrobetrieben an.

Ein paar Fakten kurz zusammengefasst:

  • Krankenhäusern und Betriebsküchen - erhebliche Überproduktion besonders bei Suppen oder Beilagen
  • Gastronomie - hoher Anteil an Salatresten und Fleisch bei den Teller-Retouren
  • Beherberung - Abfälle von Milchprodukten, Obst, Gemüse und Getränken ein Thema
  • Bei allen Betriebstypen sind Lebensmittelabfälle bei Salat und Stärkebeilagen durchgehend hoch. 

Methoden und Empfehlungen für die Branche

Mit Hilfe von Maßnahmenempfehlungen, die gemeinsam von Experten und Köchen erarbeitetet wurden, sollen diese Chancen genutzt werden und zu einem geringeren Lebensmittelabfallaufkommen sowie einer besseren Ökobilanz führen. 

„Technische Möglichkeiten gibt es bereits viele, sie sollten auch genutzt werdendarunter fallen Systeme wie Cook and Chill, Schockgefrieren oder Vakuumieren, die besonders für nicht ausgegebene Speisen genutzt werden können und bei der Reduktion von Abfällen helfen können."

Einige Beispiele für Emfehlungen:

  • Cook and Chill, Schockgefrieren oder Vakuumieren für nicht ausgegebene Speisen
  • Verwendung kleinerer bzw. weniger tiefer Gebinde im Buffetbereich
  • Vermeidung von essbaren Dekors, alternative Deko-Möglichkeiten einsetzen
  • Anpassung der Portionsgrößen, eventuell kostenlosen Nachschlag anbieten
  • Patienten in Krankenhäusern die Wahlmöglichkeit der Portionsgröße geben (siehe Umsetzung Privatspital in Wien)

„In einem nächsten Schritt werden die ausgearbeiteten Maßnahmen in den Testbetrieben implementiert und bewertet. Die Erfahrungen, die daraus gesammelt werden, sollen andere Betriebe bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen zu Gute kommen und ab Frühjahr 2015 als österreichweite Roadshow in Form von Infoveranstaltungen und Workshops weitergegeben werden", so die Organisatoren der Initiative.

Medienecho von United Against Waste

Seit der Ergebnispräsentation sind über 30 Medienberichte über die Initiative "United Against Waste" erschienen. Die wichtigsten Artikel finden Sie hier!